Mountainbike-Wettkämpfe am Sonnenbichl in Bad Wiessee sind als Teil einer Münchner Olympia-Bewerbung vorgeschlagen. Der Hang wird im Winter für den Skisport genutzt.
Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Baden-Baden setzte sich München am 26. September 2026 gegen Köln-Rhein-Ruhr durch. Der DOSB wählte München als deutsche Bewerberstadt für die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044.
Die drei Jahre sind mögliche Termine der Bewerbung, nicht bereits bestätigte Spieljahre. Die Auswahl betrifft zunächst die deutsche Kandidatur. Die endgültige Vergabe der Spiele ist damit noch offen. Falls München den Zuschlag erhält, könnten Wettbewerbe auch außerhalb der Landeshauptstadt stattfinden.
Mountainbike in Bad Wiessee und weitere Orte der Bewerbung
Das Konzept „München+“ sieht neben der Landeshauptstadt Partnerorte in Bayern vor und folgt einem One-Village-Konzept. Augsburg beschloss im April 2025 im Stadtrat, Teil der Bewerbung zu werden.
Am Augsburger Eiskanal könnten Kanu- und Kajakwettkämpfe stattfinden. Dort wurden 2022 Weltmeisterschaften in beiden Sportarten ausgetragen. Für Fußball ist Nürnberg als Austragungsort vorgesehen. Der Eiskanal zeigt, wie vorhandene Sportstätten außerhalb Münchens in die Bewerbung einbezogen werden.
Auch der Landkreis Erding und der Starnberger See könnten von der Bewerbung profitieren. Für Bad Wiessee würde das Vorhaben den Sonnenbichl als Sommersportort neben der bisherigen Winternutzung ins Spiel bringen. Ein Mountainbike-Wettkampf am Hang ist bislang nicht beschlossen. Mit der Wahl Münchens zur deutschen Bewerberstadt stehen die einzelnen Wettkampforte noch nicht fest.
(Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, BR24, Stadt Augsburg, Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Sportschau)